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Fachprakt. Ausbildung

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Art und Umfang
In der Jahrgangsstufe 11 durchlaufen die Schülerinnen und Schüler eine ca. 19 Wochen umfassende fachpraktische Ausbildung (ab Schuljahr 17/18 im Rahmen von 35 bis 37 Zeitstunden Arbeitszeit durchschnittlich pro Woche in Kombination mit zusätzlichem Schulbesuch in der Praktikumszeit). Je nach Ausbildungsrichtung wird die fachpraktische Ausbildung in Betrieben, schulischen Lehrwerkstätten, Einrichtungen der Verwaltungen, in erzieherischen Einrichtungen (z.B. Kindergärten) und pflegerischen Einrichtungen (z.B. Krankenhäusern) durchgeführt. Zum Schulhalbjahr erfolgt ein Wechsel der Ausbildungsstätte. Dabei sollte in der Fachrichtung „Wirtschaft" ein Betrieb bzw. eine Einrichtung einer anderen Branche gewählt werden. Im Sozialbereich ist ein Wechsel von einer erzieherischen zu einer pflegerischen Einrichtung und umgekehrt zwingend erforderlich. Auch im Technikzweig erfolgt ein Wechsel von Metalltechnik zu Elektrotechnik und umgekehrt.


Ziele des Praktikums
Das gelenkte Praktikum soll planmäßig in die Arbeits- und Berufswelt einführen sowie  konkrete Vorstellungen betrieblicher Zusammenhänge und Abhängigkeiten als Grundlage für den theoretischen Unterricht vermitteln. Diese erste Begegnung mit der Arbeitswelt und ihren Problemen bietet auch für die spätere Berufsfindung Orientierungshilfe.
Um eine möglichst einheitliche Ausbildung auf hohem Niveau sicherstellen zu können, sind Ausbildungsstätten an Ausbildungspläne bzw. Richtlinien für die fachpraktische Ausbildung gebunden. (Link:
http://www.isb.bayern.de/berufliche-oberschule/lehrplan/fachoberschule/) Der Ausbildungsqualität dienen ferner Besuche der Betreuungslehrkraft und des Schulbeauftragten am Ausbildungsplatz, Praxisanleitungen und Besichtigungen anderer Betriebe bzw. Einrichtungen.

Schülerstatus
Während der fachpraktischen Ausbildung bleibt der Schülerstatus erhalten. Dies bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler
- weiterhin bei den Eltern mitversichert sind,
- durch die Schule gegen Unfall- und Haftpflichtschäden versichert werden und
- für das Praktikum kein Entgelt erhalten dürfen.

Praktikumsunterlagen
Zur Dokumentation der Praktikumstätigkeit und –unterweisung führen die Schülerinnen und Schüler ein Ausbildungsnachweisheft und fertigen themenbezogene Berichte an (z.B. Organisationsbericht). Im Ausbildungsnachweisheft, das wöchentlich dem bzw. der Praktikumsverantwortlichen vorgelegt werden muss, werden die Tätigkeiten und Unterweisungen nach Art und Dauer erfasst.

Bewertung
Die Bewertung der Schülerleistung erfolgt durch die Betreuungslehrkraft auf der Grundlage der Praktikumsbeurteilung der Praktikumseinrichtung (s. Formblatt). Ab dem Schuljahr 17/18 wird die fpA im Rahmen des „normalen" Punktesystems bewertet und ist Bestandteil des Halbjahres- und Jahreszeugnis der Jahrgangsstufe 11 sowie des Zeugnisses der Fachhochschulreife. Der besondere Stellenwert der fachpraktischen Ausbildung zeigt sich auch darin, dass die Probezeit bzw. die 11. Klasse nicht bestanden ist, wenn die fpA ohne Erfolg durchlaufen wurde.
Werden mehr als sechs Tage der fpA ohne ausreichende Entschuldigung versäumt oder wird die fpA vorzeitig abgebrochen, so ist sie in der Regel als „ohne Erfolg durchlaufen" zu bewerten. Dies gilt auch, wenn das Praktikum aufgrund von Pflichtverletzungen (z.B. unentschuldigtes Fernbleiben von der Praktikumsstelle) von Seiten der Praktikumseinrichtung nicht mehr fortgesetzt wird. Bei einer Fehlzeit von mehr als 15 Tagen ist das Bestehen abhängig von der Zustimmung des Schulleiters. Um das Bestehen abzusichern und ein möglichst umfangreiches Praktikum zu absolvieren, ist es erforderlich, spätestens ab dem sechsten entschuldigten Fehltag Praktikumszeiten möglichst zeitnah nachzuholen.
Um eine ausreichende Nachholung im Einzelfall zu ermöglichen, sind unbedingt Zeiten in den Oster- und/oder Pfingstferien dafür freizuhalten.
Krankheitsbedingtes Fehlen erfordert die Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses.


Organisation
Für die Auswahl und Zuweisung der Praktikumsstellen ist die Schule zuständig. Mit der Anmeldung zum Schulbesuch können aber Ausbildungseinrichtungen (mit Praktikumsvereinbarung) angegeben werden, in denen das Praktikum bevorzugt abgeleistet werden soll. Im Sozialbereich ist es nötig, sowohl eine pflegerische als auch eine erzieherische Einrichtung anzugeben, da erst bei der Klassenbildung feststeht, womit das Praktikum beginnt. Fehlt die Angabe, erfolgt eine Zuweisung möglichst wohnortsnah durch die Schule.
In der Fachrichtung Wirtschaft jedoch ist eine „Praktikumsvereinbarung" verpflichtend.
Hierzu sollten alle bei uns angemeldeten SchülerInnen auf Listen mit den bisherigen Praktikumsbetrieben der AR Wirtschaft und Verwaltung (
Link zur Wirtschaft-Liste) oder den Praktikumseinrichtungen der AR Sozialwesen (Link zur Sozial-Liste) zugreifen. Für den Zugang zu diesem nicht-öffentlichen Bereich benötigen Sie ein Kennwort, das Sie durch eine E-Mail an sekretariat(at)fos-holzkirchen.de unter Angabe Ihres Namens und Ihres Geburtsdatums erhalten.
Ein Praktikum in einem Betrieb bzw. einer Einrichtung mit engen persönlichen Beziehungen (z.B. Eltern) zur Geschäftsleitung oder dem Praktikumsbetreuer ist nicht möglich.
Neue Betriebe bzw. Einrichtungen können nur berücksichtigt werden, wenn die Eignung für das Praktikum geprüft wurde und nicht nur ein einmaliges Praktikum angeboten wird. Diese Möglichkeit sollte der Ausnahmefall sein und steht nur einmal für jede Schülerin und jeden Schüler zur Verfügung.

Die Praktikumsstelle muss im Einzugsbereich der Schule liegen (Praktikum z.B. im Stadtgebiet von München und Rosenheim nicht möglich!). Dies ist eine Bedingung für die Aufnahme an der Schule.


Praktikanten dürfen aus versicherungsrechtlichen Gründen nur als Fahrzeuglenker eingesetzt werden, wenn eine Haftungsübernahme durch die Praktikumsstelle erfolgt (siehe Formblatt „Haftungsübernahmeerklärung").

Besuche der Betreuungslehrkräfte und des Schulbeauftragten bei der Praktikumsstelle erfolgen unangemeldet.

Bitte beachten Sie auch ergänzende Hinweise zu den einzelnen Fachrichtungen.



 
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